TECHNOLOGY, CASE STUDY
Beitrag zum topo-bathymetrischen Laserscanning mit DGPF-Preis ausgezeichnet!

16. April 2024
Das Projektteam im Wasserbaulabor der TU Wien

Der von Roland Schwarz, #RIEGL# Senior Engineer Software Development, gemeinsam mit Projektpartnern der Technischen Universität Wien ausgearbeitete Beitrag „Untersuchung systematischer Tiefenmessfehler bei UAV basierter Laserbathymetrie“ wurde im Rahmen der DGPF-Jahrestagung 2024 in Remagen mit dem Photogrammetrie-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation e.V. für den besten Beitrag zum Tagungsband 2024 ausgezeichnet.

Roland Schwarz mit dem Photogrammetrie-Preis für den besten Beitrag zum Tagungsband 2024

In den letzten Jahren hat sich die UAV-basierte Laserbathymetrie als effizientes Messverfahren zur 3D-Kartierung der Flachwasserzone relativ klarer Gewässer mit hoher räumlicher Auflösung etabliert. Die erreichbare Eindringtiefe ist mit mehr als dem Doppelten der Secchi-Tiefe oft tendenziell größer als bei der klassischen, flugzeuggestützten Laserbathymetrie. Allerdings wurden immer wieder systematische Tiefenabweichungen von unabhängigen Referenzmessungen beobachtet, mit einer Tendenz zur Überschätzung der Wassertiefe. Es wird vermutet, dass die beobachteten Effekte mit der Wassertrübung zusammenhängen, was bedeutet, dass unrealistisch große Refraktionskoeffizienten > n=1,4 verwendet werden müssten, um die Abweichungen im Zuge der Refraktionskorrektur zu kompensieren. Um den vermuteten Zusammenhang mit der Trübung empirisch zu belegen, wurde ein Experiment unter kontrollierten Messbedingungen im Wasserbaulabor der TU Wien durchgeführt.

Der entsprechende Beitrag ist im Tagungsband der 44. Wissenschaftlich-Technischen Jahrestagung der Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation (13.-14. März 2024, Remagen, Deutschland) erschienen und kann auf der DGPF Website (Tagungsband) abgerufen werden.

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